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9. März – Hl. Franziska von Rom |
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Es liegt ein Klang von Liebe und Dankbarkeit in dem Beinamen „Romana“, die Römerin, den ihre Landsleute aus den Tibergassen ihr gegeben haben.
Sie darf ihn mit Recht tragen; denn sie ist nicht nur in dieser Stadt geboren und gestorben, sie hat sich auch für diese Stadt hingeopfert in einer großartigen Mütterlichkeit, für die es keine Ausnahmen gab.
Wie stark, wie tatendurstig und kühn, aber auch wie furchtbar und grausam war jenes ausgehende vierzehnte Jahrhundert, da Franziska die ersten Schritte in die Welt tat!
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25. November – Hl. Katharina von Alexandrien |
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An den himmelragenden Pfeilern gotischer Dome, in den Wandnischen unbeachteter Dorfkirchen sucht man kaum jemals vergebens das Standbild einer königlichen Jungfrau mit der Krone auf dem Haupt, die ein zerbrochenes Rad in den Händen hält. Das gläubige Volk hat Katharina von Alexandrien unter die vierzehn Nothelfer erhoben.
Alle Jahrhunderte des christlichen Mittelalters haben ihren Zoll zur Verehrung der Heiligen beigetragen, die Philosophen, die Müller und die Stellmacher sie zu ihrer Patronin erwählt.
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24. November – Hl. Johannes vom Kreuz |
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Vergebens mühte sich der kleine Juan Yepez, ein Waisenknabe aus Fontibere in Kastilien, ein Handwerk zu erlernen.
Was er auch in die Hand nahm, mißriet ihm.
Gott hatte anderes mit ihm vor und führte ihn selbst auf den Weg, indem er ihn dem Spitalvorsteher von Medina als Krankengehilfen beigab.
Der ließ den frommen, gutherzigen Knaben studieren und hoffte, einst einen tüchtigen Kaplan an ihm zu haben.
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23. November – Hl. Klemens |
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Als der vornehme und hochgebildete Priester Klemens auf den bischöflichen Stuhl von Rom erhoben wurde, konnte es ihm nicht zweifelhaft sein, daß seine Wahl gleichbedeutend war mit einem Todesurteil.
Er war Schüler und Mitarbeiter des großen Völkerlehrers Paulus gewesen, er hatte den Menschenfischer Petrus in den unterirdischen Schlupfwinkeln der Christengemeinde predigen gehört — beide waren für ihren Herrn und Meister in den Tod gegangen.
An die Stelle des heiligen Petrus war Linus getreten, dieser wiederum war
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22. November – Hl. Cäcilia |
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Aus dem Schatten der Kalixtuskatakombe taucht im schwachen Schimmer der Kerzen ein weißes Marmorbild auf: in einer Grabnische ruht wie in tiefem Kinderschlaf eine zarte, kaum erblühte Mädchengestalt, den Kopf verhüllt und die Arme müde ausgestreckt.
Drei tiefe Schnitte im Nacken verkünden, daß dieses Mädchen keines natürlichen Todes gestorben ist.
So fand Papst Paschalis I. die Märtyrin im Jahre 821, als sie ihm nach langem, vergeblichem Suchen, wie die Legende berichtet, im Traum
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15. November – Hl. Leopold |
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Über der Grenzmark Österreich flattern die Banner einer ritterlichen Zeit.
Auf jeder Felsenhöhe wächst eine Burg in den Himmel, in jedem Wiesental ruft eine Kapelle zum Gebet.
Stahlgepanzerte Reiter tauchen aus den Wäldern, Pilger rasten an klaren Quellen, und irgendwo, wenn auch noch zaghaft und verhalten, erklingt schon das Lied der Minnesänger.
Auch Bauern, Bürger und Handwerker singen über ihrer Arbeit; denn es
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11. November – Hl. Martin |
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Wer nicht einen Martinsabend am Rhein gesehen und erlebt hat, weiß nicht, wie tief das Andenken des barmherzigen Reitersmanns in unserem katholischen Volke verankert ist.
An diesem Abend steigt er herab von den Giebeln der Münster und Dome und reitet leibhaftig auf seinem Schimmel durch die Stadt, umstrahlt vom Glanz unzähliger Fackeln und gefolgt von einer froherregten Kinderschar, die immer von neuem die uralten Weisen anstimmt: „Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind ...“
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7. November – Hl. Engelbert von Köln |
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In einem Hohlweg zwischen Gevelsberg und Schwelm endete am 7. November 1225 Engelbert von Köln, der mächtige Erzbischof und Reichsverweser, unter den Dolchstichen und Schwerthieben seiner eigenen Blutsverwandten sein Leben, weil er sich als Schirmvogt der Schwachen dem Unrecht entgegenstellte.
Sein Charakter ist nicht frei von Schatten des Ehrgeizes und der Herrschbegier; was er aber als Jüngling gefehlt, hat er als Mann tapfer gesühnt.
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