Ignatianische Exerzitien Frauen

Nov
06
2016
Jaidhof

Die Exerzitien sind „das Allerbeste, was ich in diesem Leben denken, verspüren und verstehen kann, sowohl dafür, dass sich der Mensch selber nützen kann, wie dafür, Frucht zu bringen und vielen anderen helfen und nützen zu können“1

  • 1. Der hl. Ignatius von Loyola in einem Brief an Manuel Miona am 16. November 1536

Kompass für's Leben

Die äußere Stille ist notwendig, um zur inneren Ruhe zu kommen.

Äußere Stille und innere Ruhe bilden die unabdingbare Voraussetzung, um zu sich selber zu kommen und sich Gott widmen zu können. Zwei Dinge sind es, die man in Exerzitien und Einkehrtagen findet: Stille und den Rahmen, wichtige Entscheidungen zu treffen.

Wie in einen Hafen zurückziehen

Dass es nicht nur uns heutigen Menschen so geht, beweist ein Brief des hl. Hieronymus (gest. 420 n. Chr.) den er einem seiner geistigen Kinder geschrieben hat. Dort rät er: „Wähle dir einen geeigneten und vom Lärm der Familie entfernten Ort aus, in den du dich wie in einen Hafen zurückziehen kannst. Dort pflege eifrig die Lesung der Heiligen Schrift; dort bete häufig; dort denke eindringlich über die künftigen Dinge nach. Das alles tue mit solcher Hingebung, dass diese innere Ruhe alle Beschäftigung der übrigen Zeit ausgleicht. Wir sagen dir das nicht um dich den Deinen zu entziehen, im Gegenteil, wir tun es, damit du dort lernst und erwägst, wie du dich den Deinen widmen sollst.“ (Hier. Ep. 148,24)

Kommt mit an einen einsamen Ort und ruht euch ein wenig aus! (Mk 6,31)

Anmeldung zu Exerzitien