Gedanken zu Halloween

30 Oktober, 2017
Quelle: Distrikt Österreich

Halloween wird heute als harmloses nettes Kinderfest dargestellt! In Wirklichkeit aber hat dieses Fest heidnischhe, ja sogar satanische Wurzeln.

P. Gabriel Amorth, der mittlerweile verstorbene langjährige Exorzist bezeichnet Halloween als etwas Scheußliches, eine Falle des Teufels! Es ist heidnischen Ursprungs, tief antichristlich und antikatholisch. Aus nordischen Ländern gekommen, hat sich das sogenannte Fest in den USA und dadurch mittlerweile leider auch in Europa angesiedelt. Es sollte einen langen Schatten über das Fest Allerheiligen werfen und den traditionellen christlichen Totenkult entstellen.

Die Gefahr, die Halloween in sich birgt, wird wohl von den meisten Menschen verkannt, es entsteht eine Art Sympathie für etwas was eine teuflische und gefährliche Realität ist. Halloween ist nämlich letztlich eine geschickt verpackte Form dämonischer Idolatrie.

Eine uralte keltische Zelebration, welche auf den Britannischen Inseln sowie im Norden Frankreichs verbreitet war, verehrte die Gottheit Samhain, der Herr des Todes. Es war eines der Hauptfeste und der Beginn des keltischen Neujahrs. In der Nacht des 31. Oktobers wurde zu Ehren des blutrünstigen Herrn des Todes auf einem Hügel ein großes Lagerfeuer errichtet mit Eichenholz, ein Baum der für sakral gehalten wurde. Darauf wurden Opfergaben verbrannt, bestehend aus Speisen, Tieren und sogar Menschen.

Julius Caesar berichtet in seinem De Bello Gallico (Buch VI, 16) von diesen grausamen Gepflogenheiten, auch Tacitus schreibt in seinen Annales (XIV, 30) von den barbarischen Kulten. Die Kirche hat im Westen das Fest Allerheiligen auf dem 1. November gelegt mit einer vorangehenden Vigil, gerade um ein Gegengewicht aufzustellen wider den satanischen Kult des Samhain, der bei den keltischen Völkern verbreitet war.

Auch für den modernen Satanismus bleibt Halloween eine priviligierte Feierlichkeit. Es ist einer, und zwar der wichtigste der 4 Hexen-Sabbate. Die übrigen drei sind Candlemass (in der Nacht vom 1. zum 2. Februar), Beltane (auch bekannt unter Walpurgis-Nacht, vom 30. April zum 1. Mai) und die Nacht vom 23. zum 24. Juni, Fest des hl. Johannes des Täufers.

Halloween ist demnach nicht das harmlose, nette Kinderfest, wie es dargestellt wird und gerade darin liegt das Trügerische. Man will die Welt und vor allem die Kinder von der vermeintlichen Schönheit teuflischer Realitäten überzeugen. Wer mit den Feuer spielt darf sich allerdings nicht darüber verwundern, wenn er sich verbrennt ...

Der Herr spricht zum großen Völkerapostel: Du sollst ihnen die Augen öffnen, damit sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott! (Apg. 26,18)

Wir wollen unsere Kinder zum Licht und zum Glauben erziehen, zur Verehrung der Heiligen, nicht zur Finsternis!

P. Elias Stolz