Tod und Ewigkeit im Spiegel der Musik. Chorwoche 2018 der Katholischen Jugendbewegung

15 August, 2018
Quelle: Distrikt Deutschland

Unter der Leitung von Pater Leonard Amselgruber fand vom 29. Juli bis 5. August 2018 im rheinischen Schönenberg die Chorwoche der Katholischen Jugendbewegung (KJB) statt.

Das St.-Theresien-Gymnasium beherbergte fünfundachtzig Sängerinnen und Sänger aus dem gesamten deutschen Sprachraum.

Geprobt wurden Werke – rund um das Thema Tod und Ewigkeit – von Charles Villiers Stanford, Heinrich Schütz, Joseph Jongen, Edvard Grieg und Maurice Duruflé.

Das Thema war der Erinnerung an den 2007 tödlich verunglückten Priester-Musiker Bruno Isenmann geschuldet, der die Chorwoche der KJB ins Leben gerufen hatte. Er wollte Jugendliche durch die christlich geprägte Musik zusammenbringen, um so die gemeinsame Freundschaft durch das Streben nach dem Guten und Schönen zu fördern. Vivat in Christo Jesu! Seine Idee wird bis heute begeistert fortgeführt.

Frucht der Chorwoche war ein anderthalbstündiges Konzert, das an zwei Orten aufgeführt wurde.

Die erste Aufführung fand in der niederländischen Universitätsstadt Utrecht statt. Die atemberaubend schöne neugotische Kirche St. Willibrord im Stadtzentrum, ein Juwel der Kirchenbaukunst im 19. Jahrhundert, wurde 2017 von der Priesterbruderschaft St. Pius X. erworben. Sie besitzt eine Orgel des berühmten Orgelbauers Michael Maarschalkerweed (+1915)

Das zweite Konzert führte die Musiker in das Aachener Land. In der voll besetzten Pfarrkirche Sankt Marien in Herzogenrath wurden die KJBler vom Ortspfarrer Dr. Guido Rodheudt für ein Nachmittagskonzert herzlich begrüßt. Er erinnerte in seiner Ansprache an die Verankerung des Programms in der Tonkunst des Gregorianischen Chorals.

Die Aachener Zeitung schrieb: „Dass es dabei stets auch um die hörende Einkehr der Menschen auf den Kirchenbänken ging, machten die Gäste in ihrem ausgelegten Programm deutlich: Darin baten sie ihr Publikum, zwischen den Werken und nach dem Abschluss auf Beifall zu verzichten. Dem ernsten Grundzug der Musik ist das so geschaffene Umfeld jedenfalls ausgesprochen gut bekommen.“