Mitteilungsblatt Mai 2017

Hoher Besuch! • Einige Zeugnisse von der Weltpilgerreise U. L. Frau von Fatima • Distrikt-Chronik von Österreich • KJB –Treffen in Innsbruck • Mütter-Einkehrwochenende in Jaidhof • Ankündigungen • Kommuniqué des Generalhauses • Nachrichten aus der Bruderschaft • Subdiakonatsweihe in Zaitzkofen • Sieben Subdiakone in den USA geweiht • 100 Jahre Fatima - Die Erscheinung U. L. Frau von Fatima am 13. Mai 1917 • Martin Luther: ein Reformator? Die Rechtfertigung des Sünders: sola fide – allein durch den Glauben? • Msgr. Marcel Lefebvre – Was brachte der Heilige Geist den Aposteln? • Liturgischer Kalender • Exerzitien und Einkehrtage • Heilige Messen • Buch des Monats • Das ist ihr Wunsch ...

Liebe Freunde und Wohltäter!

Am 13. Mai 1947 – vor 70 Jahren – brachte man eine von Schwester Lucia ausgewählte Statue der Muttergottes vom Heiligtum in Fatima auf den Weg in zahlreiche Länder. Damit begann eine von vielen Wundern begleitete Pilgerfahrt, die einem wahrhaftigen Triumphzug der himmlischen Königin gleichkam, der bis 1959 andauerte. Papst Pius XII., der sich über diese Pilgerfahrt stets auf dem Laufenden hielt, verlieh tief beeindruckt seiner Freude und Begeisterung darüber folgenden Ausdruck: „Die Königin der Welt durcheilt in einem jubelnden Besuch alle Gebiete ihrer Herrschaft. In Amerika wie in Europa, in Afrika wie in Indien, in Indonesien und Australien regnete es bei ihrem Durchgang Segen vom Himmel, vervielfältigten sich ihre Gnadenwunder in einem solchen Maße, dass wir kaum glauben können, was unsere Augen gesehen. Nicht nur die guten und gehorsamsten Kinder der Kirche, die noch eifriger werden; die verlorenen Söhne sind es, die, besiegt vom Heimweh nach der mütterlichen Liebe, in das Vertrauen zurückkehren. Es sind (wer könnte sich das vorstellen?) in Ländern, wo das Licht des Evangeliums kaum zu leuchten begann, wo viele verstrickt sind in die Finsternis des Irrtums, Menschen, die im Wettstreit mit den Gläubigen Christi ihren Besuch erwarten, sie empfangen und ihr mit Begeisterung zujubeln, sie verehren, sie anrufen und außerordentliche Gnaden erhalten. … Ein einzigartiges Schauspiel und ein einzigartiger Eindruck, der Uns die schönsten Hoffnungen fassen lässt!“1

Pilgerreise U. L. Frau von Fatima durch den Distrikt Österreich

Am Sonntag, den 7. Mai werden wir die Ehre und Freude haben, die himmlische Pilgerin zu einer erneuten Pilgerfahrt aufbrechen zu sehen. Am Tag unserer alljährlichen Prozession zur Mariensäule in Wien wird vor dem Hochamt eine Fatimastatue feierlich gesegnet werden, die dann in den kommenden Wochen und Monaten die Länder unseres Distrikts durchwandern und reihum all unsere Priorate und Kapellen in Österreich, Tschechien, Ungarn und Kroatien für eine Woche besuchen wird.

Zu diesen marianischen Gnadentagen, an welchen jeweils spezielle Andachten, Vorträge und Predigten gehalten werden, sind Sie, liebe Gläubige, dann in der einen Woche herzlich eingeladen. Laden Sie auch Ihre Freunde ein! Finden Sie sich zahlreich zu Füßen U. L. Frau von Fatima ein, um die Gottesmutter gebührend zu ehren und den Segen des Himmels in reichem Maße herabzurufen auf unsere Gemeinden und Familien, auf die Kirche und unser Vaterland.

Wir beten und hoffen, dass die Gottesmutter bei ihrer nun anhebenden Pilgerfahrt aus ihren mütterlichen Händen die Fülle des Segens und der Gnade auf unsere Länder ausschütten möge, in ihrer unergründlichen Barmherzigkeit einen ähnlichen Gnadensegen spenden werde, wie sie es in vergangenen Zeiten in einzigartiger Freigebigkeit getan hat.

Um uns für diese Gnaden vorzubereiten, wird in allen Gemeinden jeweils in den neun Tagen vor dem Besuch der Pilgermadonna eine Novene gehalten.

Möge die Gottesmutter all ihre Kinder besuchen, um ihnen ihre mütterliche Liebe zu zeigen, um ihnen zuzusichern, dass sie wirklich auch in der heutigen Zeit die Vermittlerin aller Gnaden ist, dass sie alles bei ihrem göttlichen Sohne vermag, dass sie die „fürbittende Allmacht“ ist, und dass sie uns sagt: „Hört auf meinen Sohn, tut alles, was Er euch sagt.“

Wir schließen uns während der ganzen Pilgerfahrt auch den Intentionen des Rosenkranzkreuzzugs an und flehen um die Ausbreitung der Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariä, für den Triumph dieses Herzens sowie um die Gnade für den Papst und die Bischöfe, damit sie Russland ebendiesem Herzen weihen.

In Vorfreude auf den Besuch der hohen Frau grüße ich Sie herzlich und verbleibe mit meinem priesterlichen Segen

P. Stefan Frey

  • 1. Radioansprache Pius’ XII. an die Pilger von Fatima am 13. Oktober 1951